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Krankheiten: Wo kommen sie her oder was sind sie?

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Ein Gastbeitrag von Giuliana Lüssi

Würde man eine Umfrage zu diesem Thema durchführen, bekäme man die unterschiedlichsten Antworten: Viren; Stress; klimatische Faktoren, wie z.B. Hitze, Kälte oder Feuchtigkeit; schlechte, unnatürliche oder übermäßige Ernährung; Hygienemangel; falsche Belastungen der Muskulatur usw. Im Großen und Ganzen vermögen die Wenigstens genau zu wissen, woher Krankheiten kommen und warum wir von ihnen heimgesucht werden. Die Naturheilkunde, die chinesische Medizin, die Homöopathie, die Ärzte und selbst die schlauen Medizinbücher sind nicht so hilfreich, wenn man herausfinden will, wo unsere Beschwerden herkommen.

Vielleicht haben Sie sich schon öfter die Frage gestellt: Wieso bin ich krank? Um diese Frage zu beantworten ist Umdenken notwendig.


Während der Zeit, die Sie sich mit diesem Buch befassen, bitte ich Sie, Ihre bisherigen Kenntnisse über „Krankheiten“, auszublenden und sich stattdessen, gerne auch kritisch, für neue Erkenntnisse zu öffnen. Denn, das Meiste, was Sie meinen, über dieses Thema zu wissen, werden Sie über Bord werfen müssen.

Der Universalbiologie (UB) muss man nicht glauben. Jeder ist in der Lage, sie zu überprüfen, unter der Voraussetzung, dass man sich die notwendige Zeit dafür nimmt.

Mein Freund Nic wurde während einer Ausbildung von einer Augenärztin gefragt, warum er nicht Medizin studieren würde, es wäre für ihn ein Leichtes, das Diplom zu erlangen. Auf die Gegenfrage, warum er das tun sollte, antwortete die Ärztin: „Weil du glaubwürdiger wärest!“ Seine Antwort kam wie aus der Pistole geschossen: „Ich will nicht glaubwürdig sein, ich möchte, dass die Menschen wissen und nicht glauben!“. In diesem Sinne: Glauben Sie nichts, worüber Sie hier lesen, – überprüfen Sie es!

Ich möchte zuerst die Aufmerksamkeit auf die Frage lenken, was Krankheiten sind und nicht woher sie kommen, da gerade an dieser Stelle der erste Denkfehler liegt. Das Woher impliziert, dass etwas von außen auf unseren Körper einwirkt, wie beispielsweise Kälte, zu viel Salz oder zu viel Fleisch in der Ernährung, was auch immer.

Die Frage, was eine Krankheit ist, verlangt nach einer Erklärung. Deshalb konzentrieren wir uns zuerst darauf: „Was sind überhaupt Krankheiten?“

Haben Sie schon einmal die Erfahrung gemacht, dass Sie aufgrund eines schlechten Erlebnisses, einer Unsicherheit, eines Konfliktes, nicht gut schlafen konnten? Dass Sie keinen Appetit hatten, kalte Hände und/oder kalte Füße bekamen? Dass Ihre Gedanken um ein Geschehen kreisten, ohne dass Sie einen Ausweg fanden? Dass Sie wie gelähmt vor einer Aufgabe standen von der Sie nicht wussten wie sie ausgehen wird?

Es gibt allerlei Ereignisse, die uns aus der Bahn werfen können, die ein körperliches und geistiges Ungleichgewicht hervorrufen. Ein paar von den folgenden Beispielen werden Ihnen wahrscheinlich befremdlich vorkommen. Dieses Buch ist für die Westliche als auch für die Nahöstliche Welt geschrieben worden. Deshalb wundern Sie sich nicht: Andere Länder, andere Sitten.

Hierzu ein paar Beispiele:

  • Eine Frau ist von ihrem Mann verlassen worden; er hat sie mit zwei kleinen Kindern sitzen lassen und ist mit einer jüngeren Frau weggegangen.
  • Ein junger Mann muss wochenlang auf die Antwort seiner geliebten Freundin und die ihrer Eltern warten, ob er sie ehelichen darf.
  • Jemand, der uns sehr nahe steht, hatte einen Unfall und liegt im Krankenhaus; man weiß noch nicht, ob er/sie das überleben wird.
  • Aufgrund einer Spekulation hat jemand sein ganzes Hab und Gut verloren.
  • Eine Frau hängt an ihren Mann der sie nicht mehr liebt.
  • Ein Kind wird von Kameraden verspottet.
  • Jemand ist vom Arbeitgeber entlassen worden; er weiß nicht, wie er jetzt die Familie ernähren soll.
  • Ein Schüler muss das Schuljahr wiederholen; er weiß nicht, wie er es den Eltern erklären soll.
  • Ein Mann ist von seinem besten Freund oder seinem Bruder betrogen worden.
  • Ein Kind fühlt, dass seine Eltern es nicht mehr lieb haben.

Man könnte diese Liste endlos weiterführen, da die Erfahrungen, die uns prägen, so vielfältig sind.

Was geschieht gesundheitlich mit dem jungen Mann, der auf die Antwort seiner Geliebten und ihrer Eltern wartet? Sollte ihm die Angelegenheit am Herzen liegen, befindet er sich sicher in einer ähnlichen Verfassung wie oben beschrieben: Er schläft nicht gut, die Gedanken kreisen immer um die Frage: „Werden sie ja oder nein sagen?“, „Werden sie mich als Schwiegersohn akzeptieren?“, „Bin ich gut genug für sie?“.

Essen ist in diesem Moment nicht so wichtig, er friert an den Händen und/oder an den Füßen.

Warum sich der Körper so verhält, versuche ich Ihnen mit einfachen Worten zu erklären: Wenn uns etwas beschäftigt, weil wir mit einem unerfreulichen Ereignis konfrontiert wurden, befinden wir uns in einem Ungleichgewicht. Unser Körper reagiert auf diese Begebenheit mit einem Biologisch Notwendigen Ablauf. Das heißt, um mit diesem Problem fertig zu werden, schaltet die eigene innere Biologie einen Extraprozess (BNA: Biologisch Notwendiger Ablauf). Jeder von uns kennt dutzende dieser Programme: Welches Kind ist noch nie rot geworden, weil es beim Lügen ertappt wurde? Wer hat noch kein Herzflattern in Momenten der Angst bekommen? Wer hatte noch nie einen Niesanfall? Manchmal sehen wir Lichtblitze vor den Augen und hin und wieder haben wir Geräusche in den Ohren.

Im Fallbeispiel des jungen Mannes startete der Biologisch Notwendige Ablauf (BNA), der das Gewebe der Nasenschleimhaut betrifft. (Anmerkung: Prinzipiell können mit einem Problem oder Trauma mehrere Programme in Gang gesetzt werden).

Biologisch notwendig wurde es in diesem Fall, dass sich die Zellen seiner Nasenschleimhaut reduzieren.

Zum besseren Verständnis:

Die Schleimhäute sind Gewebe, die dafür sorgen, dass gewisse Strukturen im Körper feucht gehalten werden. Wenn sie mit dem Start eines Biologisch Notwendigen Ablaufs (BNA) abgebaut werden, ergibt sich daraus die natürliche Konsequenz, dass die Nase trocken wird. Warum leitet die Biologie solch einen Prozess ein? Für uns Menschen aus dem dritten Jahrtausend wird es immer schwerer, ,,unsere Biologie“ zu verstehen. Wir hören nicht mehr hin, wenn der Körper mit uns spricht. Im besten Fall gehen wir zum Arzt, wenn etwas nicht stimmt.

Warum reduziert sich das Gewebe in der Nase jedes Mal, wenn wir längere Zeit gezwungen sind, beispielsweise auf etwas zu warten? Die Antwort finden wir im biologischen Ablauf: Ich denke, jeder von Ihnen hat schon einmal einen Hund schnüffeln gesehen. Was macht der Hund, wenn er „schnüffelt“? Richtig, er versucht, Informationen über seine Nase zu bekommen*. Das ist biologisch normal. Sobald jedoch das Tier, genauso wie der junge Mann in unserem Beispiel, mehr Informationen braucht (Hund: „Verbirgt sich eine Gefahr hinter der Mauer?“, Bräutigam: „Werden die Eltern mich akzeptieren?“) ziehen sich die Schleimhäute automatisch zurück. Dies ermöglicht mehr Luft einzuatmen und damit mehr Informationen zu bekommen. Diese Prozedur stimmt sowohl für den Menschen wie auch für den Vierbeiner.

* In der biologischen Sprache handelt es sich um einen sogenannten „Witterungskonflikt“: Der Hund versucht zu erfahren, was sich hinter der Ecke befindet: Eine Gefahr, ein anderer Hund oder Nahrung? 


Ich weiß, dass sich diese Aussage verrückt anhört, dennoch, biologisch gesehen sind wir nicht weit von Tieren entfernt. Der Mensch kann fliegen mittels Flugzeugen, mit Booten über und unter Wasser fahren, mit Computern rund um die Welt kommunizieren. Die menschliche Biologie hat sich über lange Zeiträume entwickelt und fußt in der grauen Vorzeit. Das ist einer der Gründe, warum wir sie nicht mehr verstehen – es scheint uns heutzutage alles ziemlich überholt und unglaublich. Wie ich Ihnen schon am Anfang empfohlen habe, nehmen Sie sich Zeit, um nachzudenken.

Warum bekommen wir manchmal kalte Hände und Füße wenn wir mit einem Problem beschäftigt sind?

Die Antwort hierzu ist einfach: In diesem außergewöhnlichen Zustand verengen sich die Blutgefäße, dadurch steigt der Blutdruck und der Körper kann mehr Energie freisetzen. Durch diese Prozedur stellt uns die Biologie alle Ressourcen zur Verfügung, um das Problem aus dem Weg zu räumen.

Kehren wir zu unserem jungen Mann zurück. Er hat eine trockene Nase, kalte Hände und Füße, kann nicht so gut schlafen, findet keine Ruhe. Er befindet sich in einer sogenannten Konfliktiven Phase (KP) und er merkt wahrscheinlich nicht, dass seine Nase trocken ist, weil er anderweitig beschäftigt ist. Nehmen wir an, dass sich die Mutter des jungen Mannes ebenfalls Gedanken macht. Sie möchte doch ihren Sohn glücklich sehen, deshalb bekommt sie auch eine „trockene Nase“. Zudem möchte der kleine Bruder ebenfalls wissen, ob sein großer Bruder heiraten wird.

Eigentlich will er nicht, dass sein Bruder weggeht. Wenn er wegzieht, würde er alleine zurückbleiben. Nun will der Kleinere aber auch erfahren, was die Zukunft bringen wird. Deshalb hat er ebenfalls eine „trockene Nase“. Der Vater des jungen Mannes verhält sich neutral, er denkt: „Wenn der Junge heiratet ist gut, wenn nicht, ist auch gut“. Er macht sich keine Gedanken, infolgedessen hat er keine „trockene Nase“.

Kommen wir zum nächsten Schritt. Nach drei langen Wochen, ist der ersehnte Tag da. Nehmen wir an, die Antwort ist positiv ausgefallen. Nun wird der junge Mann eine Biologische Lösung (BL) erfahren: Endlich kann der frischgebackene Bräutigam beruhigt schlafen, er kann wieder wie gewohnt essen, Hände und Füße sind wieder warm… Und was geschieht mit der trockenen Nase? Der Umfang der Schleimhäute hat sich zurückgebildet, die „biologische Ungewissheit“ ist jetzt vorbei. Fazit: Das Gewebe muss rekonstruiert werden.

Ab diesem Zeitpunkt tritt der Biologisch Notwendige Ablauf (BNA) in die nächste Phase ein, die Wiederherstellungsphase 1 (WP1). In der Wiederherstellungsphase 1 schwillt die Nasenschleimhaut erstmal an und die Nase geht zu. Dies geschieht aufgrund des Wassers, das im Gewebe eingebaut wurde*.

Der Körper bereitet sich auf diese Weise auf die Regeneration der Schleimhäute vor. In diesem Abschnitt (unmittelbar nach der Lösung des Problems; BL: Biologische Lösung), denken die Menschen, dass sie „krank“ sind.

* Wenn man sich mit einem Hammer auf den Finger schlägt, ereignet sich der gleiche Prozess: Der Finger wird dick, weil dort viel Flüssigkeit zusammenfließt, um den Schaden zu reparieren.


Wenn man weiß, wie lange die Person mit dem Problem unter Stress stand, kann man sogar ausrechnen, wie lange die Wiederherstellungsphase 1 (WP1), in diesem Fall, „die verstopfte Nase“, andauert. Die Biologie überlässt nichts dem Zufall, sie hat eine große Speicherplatte wie ein Computer und läuft wie eine Schweizer Uhr – sehr genau.

Angenommen unser junger Mann war Tag und Nacht für insgesamt drei Wochen mit dem „nicht wissen können Konflikt“ (die Konfliktive Phase: KP) beschäftigt, dann beträgt die Dauer der zweiten Phase (WP1) ungefähr 1,5 Wochen. Ich sage ungefähr 1,5 Wochen, weil der Bräutigam innerhalb dieser drei Wochen, in denen er auf die Antwort gewartet hat, auch ein bisschen geschlafen hat und gewiss ein paar Stunden nicht über sein Problem nachgedacht hat – diese Zeit muss man von den drei Wochen abziehen. Also, ist die Nase ca. zehn Tage verstopft. Nach diesen zehn Tagen wird die Person vermehrt niesen müssen. Das ist ein Zeichen dafür, dass man in den nächsten Abschnitt des Biologisch Notwendigen Ablaufs (BNA) eingetreten ist: Die Umkehrphase (UP). Die Bezeichnung dieses Begriffes ist schnell erklärt: In dieser kurzen Zeit wird im Organ (in diesem Fall in der Nasenschleimhaut) und im Gehirn (die Rolle des Gehirns erkläre ich später) eine Art Energieschub ausgelöst, der dazu dient, das angesammelte Wasser aus den betroffenen Körperteilen auszuscheiden.

Nach dieser Phase kehrt der Körper langsam wieder zur Normalität zurück; deshalb der Name Umkehrphase* – um zu dem Normalzustand zurückzukehren.

Nach der Umkehrphase (UP) schaltet die Biologie auf den letzten Teil des Programms, die Wiederherstellungsphase 2 (WP2). Dieser Ablauf stellt sich als „Schnupfen“ dar: Klarer, lästiger Ausfluss, der ständig aus der Nase fließt. Mikroorganismen, mit denen wir in einer Symbiose leben, ermöglichen diesen Prozess. Sie sind diejenigen, die helfen, die Nasenschleimhaut zu rekonstruieren und uns erlauben erneut zum Normalzustand (RN: Resultierender Normalzustand) zu gelangen! Die Wiederherstellungsphase 2 (WP2) dauert, in unserem Beispiel, auch ungefähr 10 Tage, jedoch verbessert sich innerhalb dieser Zeit das Befinden zunehmend.

Bei den Mitgliedern der Familie läuft das Programm genauso: Die Mutter und der kleine Bruder haben ebenfalls Schnupfen. Der Vater nicht. Sie werden denken, dass sie sich irgendwo angesteckt haben, nur der Vater kriegt nie etwas ab, er ist sozusagen „immun“.

Ich nehme an, dass sich diese Informationen ein Weilchen setzen müssen, weil alles neu und konträr gegenüber dem üblichen Verständnis ist. Die meisten Menschen, greifen nach irgendwelchen Tabletten oder Antibiotika, um die „bösen Bakterien“ zu eliminieren, sobald sie Schnupfen bekommen.

* Mehr dazu im Kapitel „Die Umkehrphase“. 


Vielleicht können Sie an dieser Stelle schon verstehen, dass mit einer häufigen Antibiotikaanwendung die Bakterienstämme stark ins Ungleichgewicht gebracht werden. Dementsprechend können biologisch notwendige Prozesse nur zum Teil ausgeführt werden. Die Aussage, dass man verschnupft ist, weil man sich erkältet hat oder sich irgendwo angesteckt hat, verliert hier ihre Kraft und ihre Berechtigung*.

Das „Witterungsprogramm“ ist bei Kindern sehr verbreitet, es tritt häufig in der Schul- und Kindergartenzeit auf. Die Kleinen machen sich Gedanken, wie es dort sein wird, ob die Lehrer/die Lehrerinnen nett sind, ob man unter den anderen Schülern Freunde finden wird, ob die Schule schwierig, langweilig oder interessant ist, usw. Kinder, die so denken und fühlen, werden bestimmt von einem „Schnupfen befallen“, andere, die schon wissen wie „es läuft“, weil z.B. die älteren Geschwister davon berichtet haben, werden keinen Schnupfen bekommen oder nur einen leichten. Wenn sie jedoch nur ein bisschen verschnupft sind, heißt das, dass auch bei ihnen das gleiche Programm stattgefunden hat, nur nicht so intensiv.

* Mehr dazu im Kapitel „Die Rolle der Mikroorganismen“ 


Der Ablauf der Prozesse in der Reihenfolge:

  • Biologisch Notwendiger Ablauf (BNA): Während des Tages befinden wir uns mehr in einem sympathikotonen Rhythmus, in der Nacht sind wir überwiegend vagoton*. Sobald sich ein unerwartetes, unangenehmes Geschehen ereignet, schaltet unser Körper ein biologisch notwendiges Sonderprogramm ein, das uns hilft mit dem Problem fertig zu werden. Alle Ressourcen, die biologisch dazu verwendet werden können, werden ausgeschöpft. Der Körper steht sozusagen unter Strom. Der Biologisch Notwendige Ablauf (BNA), vorausgesetzt er läuft in einer optimalen Reihenfolge ab, unterliegt sechs Phasen, bis wieder der „Normalzustand“ erreicht ist.

*Die „Sympathikotonie“ ist der Tagesrhythmus. Der Name hat seine Herkunft in den lateinischen Wörtern für „Nervus Sympathicus“. Während des Tages sind wir aktiv, unsere Blutgefäße sind ein wenig verengt, wir sind fit und benötigen keinen Schlaf. Erst gegen 16 Uhr wechselt unser Rhythmus mehr auf den „Nervus Vagus“ d.h. in die „Vagotonie“. Unser Körper ist relaxt, die Hände wärmer, wir haben Appetit und sind müde. Aus diesem Grund schaltet der Körper, sobald sich etwas Extraordinäres ereignet, auf Dauersympathicotonie um, um die Unannehmlichkeit, die es zu bewältigen gilt, mit allen vorhandenen Kräften zu meistern.


  • Auslösendes Ereignis (AE): Ein Schock, ein Zerwürfnis, ein Trauma, wie beispielsweise ein Vorwurf, eine Trennung, ein verbaler oder körperlicher Angriff, eine Abwertung, eine Diskreditierung, ein Todesfall, eine Entwürdigung, ein Liebesentzug, ein Ärger, eine Enttäuschung, ein Verlust, verschiedene Ängste usw. können das Auslösende Ereignis (AE) für einen extra biologischen Prozess (für die Schulmedizin: Krankheit) sein. Sie verstehen jetzt, warum man Krankheiten nicht vermeiden kann: Aus dem gleichen Grund, weswegen man Schocks nicht voraussehen kann. Selbst die ganzen Vorsorgeuntersuchungen, die hochgepriesen werden, sind nichts anderes als Momentaufnahmen. Sie verschaffen uns nur ein augenblickliches Bild über den Zustand, in dem sich unser Körper befindet. Niemals können Laboruntersuchungen diese Prozesse verhindern! Im Gehirn werden, je nachdem welche Empfindungen die Person im Moment des Auslösenden Ereignisses (AE) hatte, ein oder mehrere Areale aktiviert, die ihrerseits entsprechende Körperteile befehligen. Mehr dazu finden Sie im nächsten Kapitel.

 

  • Konfliktive Phase (KP): Die Merkmale dieser Phase sind: Kalte Hände, kalte Füße, unruhiger Schlaf oder Schlaflosigkeit, wenig oder gar keinen Appetit und kreisende Gedanken um das Geschehen. Der Körper wird in einen sogenannten sympathikotonen (siehe oben) Zustand versetzt. Abhängig von den Gefühlen, die man während des Auslösenden Ereignisses (AE) hatte, wird mindestens ein Biologisch Notwendiger Ablauf (BNA) gestartet. Der Schalter für dieses Programm befindet sich im Gehirn. Je nachdem, welcher Teil davon angeknipst wird, finden Gewebeaufbau- oder Gewebeabbauvorgänge statt, oder es folgt eine Funktionsänderung im Organ. Die Person merkt in der Regel in diesem Stadium (Ausnahme z.B. Magenbrennen) nicht viel. Aus diesem Grund sind die meisten Menschen überrascht, wenn man ihnen sagt, dass sie irgendwo einen Tumor haben. Diese Phase ist die einzige Zeit, in der das Individuum etwas aktiv unternehmen kann, das heißt: Je länger man in der Problematik stecken bleibt, desto mühsamer, schmerzhafter und langwieriger wird die Wiederherstellungsphase (WP) werden. Nochmal anders gesagt, weil es so wichtig ist: In diesem Abschnitt halten wir „unsere Gesundheit“ aktiv in den Händen. Die Zeit, in der wir in dieser Spannung bleiben, ist die einzige Komponente innerhalb des Biologisch Notwendigen Ablaufs, die wir bewusst beeinflussen können. Danach geht das Programm automatisch, ohne unser Tun weiter. Wir können dann nur noch die Symptome, beispielsweise mit Medikamenten, unterdrücken oder abschwächen.

 

  • Biologische Lösung (BL) des Konfliktes. Es ist wichtig zu verstehen, dass eine echte Entlastung immer biologisch ist. Wenn man sich nur Gedanken macht, um mit dem Problem fertig zu werden, reicht das nicht aus, um den Biologisch Notwendigen Ablauf (BNA) in den nächsten Vorgang zu schalten! Persönlich habe ich eine sehr lange Zeit gebraucht, bis ich den Unterschied zwischen einer mentalen und einer Biologischen Lösung verstanden habe: Bei einer mentalen Lösung denkt man, dass jetzt alles in Ordnung ist, oft erzählt man sich Geschichten, um sich zu beruhigen – man macht sich etwas vor. Bei einer Biologischen Lösung spürt man, wie der „Stein vom Herzen fällt“. Man fühlt, dass jetzt wirklich alles in Ordnung ist. Auf jeden Fall benötigt die Biologie eine Tat, um ein Thema aus dem Weg zu schaffen, eine Handlung, die man tatsächlich durchführt, etwas Konkretes, um das Problem anzugehen, der Gedanke allein reicht nicht! Die Biologische Lösung (BL) kommt danach oft unerwartet, man sieht etwas, man hört etwas… und puff!!! Man merkt, dass man losgelassen hat, man fühlt sich leichter, man fühlt sich frei. Wie kann man sich sicher sein, dass man eine Schwierigkeit tatsächlich losgeworden ist? Eine wichtige Komponente, die man nicht außer Acht lassen sollte, ist, dass nach ca. 30 Minuten bis zwölf Stunden irgendwelche Schmerzen, Beschwerden oder Unwohlsein auftreten. Dies aber tatsächlich erst, nachdem wir einen Konflikt überwunden haben. Ansonsten haben wir nur gedacht, das Problem geregelt zu haben; im Endeffekt haben wir uns die Sache nur zurechtgerückt, dass es passt. Sobald man anfängt, die Universalbiologie (UB) zu verstehen, schaut man gewisse Umstände mit anderen Augen an. Nachdem wir eine Problematik ins Lot gebracht haben und wir beispielsweise in der Folge tatsächlich Zahnschmerzen bekommen, nehmen die Beschwerden einen anderen Wert an. Es passieren drei Dinge:

Erstens: Wir sind sicher, dass wir tatsächlich etwas gemeistert haben, ansonsten wären die Schmerzen gar nicht da. Das bedeutet, dass wir eher beruhigt sein können, anstatt uns Sorgen zu machen.

Zweitens: Wenn wir irgendwelche Beschwernisse erwarten, haben diese für uns nicht mehr dieselbe Intensität als wenn sie plötzlich und ohne unser Wissen aufgetreten wären.

Drittens: Bei jeder Bestätigung wächst das Vertrauen in die Universalbiologie. Mit dem Vertrauen wächst die Sicherheit und mit der Sicherheit vermehrt sich das Wissen über die Prozesse, die unsere Gesundheit beeinflussen. Die Kenntnisse über Krankheiten geben uns Macht, die uns erlaubt, ein freies und besseres Leben zu führen!

  •  Wiederherstellungsphase 1 (WP1): Der Körper sammelt Wasser im betroffenen Organ, sowie im entsprechenden Gehirnareal, in denen der Prozess stattfindet. Das ist notwendig, um die Geschehnisse, die sich in der Konfliktiven Phase (KP) ereignet haben, in Richtung Normalität zu bringen. Je nachdem, welches Gewebe arbeitet, folgt eine Zellreduktion, wo vorher in der KP ein Zellaufbau stattgefunden hatte. In den Geweben, bei denen ein Zellabbau zustande gekommen ist, erfolgt eine Zellvermehrung. Die Körperfunktionen, die einer Änderung unterlagen, schalten in eine Unterfunktion. In dieser Phase manifestieren sich Schmerzen, die sehr heftig sein können. Je nachdem welcher Gehirnteil sich in dieser Etappe befindet, können Fieber, Schwellungen, Rötungen, Entzündungen etc. auftreten. Gleichzeitig nehmen Mikroorganismen aktiv am Prozess teil.
  •  Umkehrphase (UP): In der Mitte der Wiederherstellungsphasen (WP) entsteht eine Art „Zusammenziehen“ im betroffenen Organ und im Gehirn. Danach beginnt das Ausscheidungsprogramm für das angesammelte Wasser. Die Dauer der Umkehrphase beträgt zwischen 20 Sekunden und ca. 4 Stunden und ist vom beteiligten Gehirnareal abhängig. Wenn man den im Prozess aktiven Gehirnteil kennt, weiß man, was man an Reaktionen zu erwarten hat.
    Mehr darüber im Kapitel „Die Umkehrphase“.
  •  Wiederherstellungsphase 2 (WP2): Das eingelagerte Wasser wird aus dem Körper ausgeschieden und die Biologie kehrt langsam zur Normalität zurück: Die Schmerzen, das Fieber, die Entzündungen, die Schwellungen etc. werden weniger. Das Auf- und Abbauprogramm geht in dieser Phase zu Ende und die Funktionsänderungen normalisieren sich. Die Zahl der arbeitenden Mikroorganismen reduziert sich automatisch.
  •  Resultierender Normalzustand (RN): Narben, Zysten, verkapselte Zellüberschüsse, Kavernen (Hohlraum im Gewebe), Muttermale, schmerzlose und vergrößerte Lymphknoten usw. sind das Endprodukt der Biologisch Notwendigen Abläufe. Oft werden sogar in diesem Abschnitt Krankheiten diagnostiziert, wie beispielsweise die Multiple Sklerose (MS), obwohl das Programm schon längst beendet ist. Über die „Krankheit MS“ werde ich im Kapitel „Der Resultierender Normalzustand“ ausführlicher berichten.

Im Idealfall nehmen die verschiedenen Phasen folgenden Ablauf: Der Schock (Auslösender Ereignis: AE), die Konfliktive Phase (KP), die Biologische Lösung (BL) des Problems, die Wiederherstellungsphase 1 (WP1), die Umkehrphase (UP), die Wiederherstellungsphase 2 (WP2).

Meistens entwickelt sich jedoch der Biologisch Notwendige Ablauf (BNA) nicht in dieser idealen Weise. Es gibt z.B. Menschen, bei denen sich der gleiche Konflikt ständig wiederholt. Dies hat zur Folge, dass der Prozess, wenn er sich beispielweise in der WP1 befindet, erneut in die Konfliktive Phase (KP) zurückfällt und bei diesen beiden alternierend hängen bleibt.


Zusammenfassung:

Kehren wir zu unserer ursprünglichen Frage zurück: Was sind Krankheiten? „Krankheiten“ sind biologische Prozesse, die aufgrund eines schwerwiegenden Vorkommnisses (Auslösender Ereignis: Schock) in Gang gesetzt werden. Solche außergewöhnlichen Erfahrungen starten im Körper außerordentliche Programme (BNA), die dem Zweck einer Hilfestellung, zur Überwindung des Konflikts dienen. Der Körper sammelt alle seine verfügbaren Ressourcen, um das Problem biologisch zu regeln. Je nach Empfindung im Augenblick des traumatischen Moments, werden ein oder mehrere Prozesse im Körper gestartet. Dieses Auslösende Ereignis (AE) ruft konfliktive Zustände hervor (Konfliktive Phase: KP). Man erkennt dieses Stadium daran, weil es mit kalten Extremitäten (Hände und Füße), Schlaflosigkeit, Mangel an Appetit und kreisenden Gedanken um das Geschehen einhergeht. Falls es zu einer Biologischen Lösung (BL) kommt, werden diese Vorgänge zu Ende gebracht. Der Biologisch Notwendige Ablauf (BNA) schaltet in die nächste Stufe, die Wiederherstellungsphase 1 (WP1), um. Die WP1 ist der erste Abschnitt von zwei Wiederherstellungsphasen (WP1+WP2). Die erste Etappe erkennt man an den auftretenden Beschwerden, wie beispielsweise Schmerzen, Entzündungen, Fieber, Schwellungen, Juckreiz etc. Zwischen den zwei Wiederherstellungsphasen (WP1 + WP2) tritt die Umkehrphase (UP) auf. Nach dieser kurzen Phase (UP) kehrt die Biologie langsam zur Normalität zurück.

Wie lange sich die WP1 + WP2 hinziehen, ergibt sich aus der Dauer und Heftigkeit der gelösten seelischen Belastung. Falls die KP (Konfliktive Phase) eine Woche angehalten hat, werden die Wiederherstellungsphasen (WP) je drei bis vier Tage andauern. Beschränkt sich die Konfliktive Phase (KP) auf zwei Wochen, werden sich die Wiederherstellungsphasen 1 und 2 auf je eine Woche begrenzen. Hielt die KP einen Monat an, limitieren sich die Wiederherstellungsphasen (WP) auf je zwei Wochen. Falls das Trauma sehr lange bestand, ist die WP1 auf keinen Fall länger als 3 Wochen! Danach folgt die Umkehrphase – die restlichen Wochen oder Monate verlaufen in der WP2, in der sich die Symptome zunehmend bessern. Ich muss dazu sagen, dass in der WP1 die schlimmsten Schmerzen auftreten. Nach der Umkehrphase (UP) halten die Beschwerden zwar an, sie reduzieren sich jedoch mit jedem Tag. Wenn sich eine massive Wasseransammlung im Körper befindet, ist die WP1 von starkem Leiden gekennzeichnet. Im gleichen Maße wie das Wasser in der WP2 abnimmt, verschwinden auch die Schmerzen. Aus diesem Grund ist es ratsam, bei zu großer Qual etwas gegen die Wasserretention (Rückhalt) zu unternehmen. Außerdem büßen Medikamente ihre Effektivität bei Wasseransammlung ein: Durch die aus der Wassereinlagerung resultierende Verdünnung erzielen Arzneimittel nicht die gewünschte Wirkung. Unter Umständen kann die Person, die unter starken Schmerzen leidet, unbewusst zusätzlich ein biologisches Programm mit folgendem Inhalt starten: „Ich bin am Ende, nicht mal Medikamente können mir helfen!“.

Mehr Informationen zu diesem Thema, finden Sie im nächsten Kapitel unter dem Stichwort „Marklager“. Darüber hinaus sind auch andere Abfolgen eines Biologisch Notwendigen Ablaufs möglich: Es besteht die Gefahr, dass der Konflikt nicht gelöst werden kann, oder dass man während der Wiederherstellungsphase aufs Neue in das gleiche Problem zurückfällt. Es kann auch passieren, dass sich das Programm automatisch wiederholt, weil man zu keiner Veränderung fähig ist, usw.


Wir von Corona_Fakten bedanken uns herzlich bei Giuliana Lüssi, dass wir exklusiv ein Kapitel aus Ihrem Buch veröffentlichen durften. Es ist ein wesentlicher Grundpfeiler um zu verstehen, warum Krankheit kein von außen kommender aggressiver Erreger, wie das behauptete Corona-Virus ist.

Für alldiejenigen, die mehr über die neue Sichtweise eines besseren Erkenntnissystems wissen möchten, welches (im positiven Sinne) wissenschaftlich diejenigen Vorgänge erklärt, die zu Erkrankungen und Heilung führen und dass dabei Heilungskrisen vorkommen und Heilungshemmnisse wirken können, empfehlen wir das Buch der Autoren Giuliana Lüssi – „Die Universalbiologie – eine Lebenseinstellung“

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Zum Schluss ein paar Worte zur Autorin Giuliana Lüssi selbst:

Giuliana Lüssi versteht es unkompliziert, sicher und mit viel italienischem Esprit die biologischen Zusammenhänge in Beispiele zu verpacken, sodass sie für jeden Leser verständlich  werden. Giuliana Lüssi ist 1962 in Italien geboren und aufgewachsen. Durch den frühen Tod ihrer Mutter ist sie schon in jungen Jahren mit der Frage über die Gesundheit konfrontiert worden. Auch wenn sie ihr Abitur in der Tourismus Branche (Hotel Direktor) absolviert hat, galt ihr Interesse immer der Gesundheit und der Medizin. Mit gerade 22 Jahren ist sie nach Deutschland gezogen und hat verschiedene Ausbildungen im Gesundheitswesen absolviert. Egal welche medizinische Lehre sie lernte, Giuliana Lüssi fühlte instinktiv, dass „da noch etwas anderes“ sein muss, etwas Umfassenderes. Den „Stein der Weisen in der Medizin“ fand sie dann vor 20 Jahren in der Universalbiologie – ihre Suche war damit beendet. Von da ab beschäftigte sie sich mit allen Themen rund um die Universalbiologie; sie absolvierte eine zweijährige Ausbildung (Universalbiologie) in Italien und belegte viele verschiedene Kurse in Deutschland. 2010 zog Giuliana Lüssi nach Marokko, wo Sie Ihren Schweizer Mann kennenlernte.

 

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