Wissenschaftliches Fehlverhalten ist die Basis für die Virusbehauptungen. 

In unserem neuen Format „Analyse der SARS-CoV-2 Publikationen“ analysieren und erklären wir im Detail die Publikationen, in denen die Behauptung aufgestellt wurde, dass der Nachweis eines krankmachenden Virus gelungen sei.

Da uns von Corona_Fakten immer wieder Anfragen zu bestimmten Publikationen erreichten, „weil diese oder jene jetzt den Nachweis erbracht zu haben vorgaben“, entschieden wir uns, genau dieses neue Format auf den Weg zu bringen. Wir werden alle entsprechenden Publikationen für Euch auseinandernehmen und beweisen, warum kein neues Virus nachgewiesen wurde. So bekommt Ihr die Möglichkeit an die Hand, noch besser argumentieren zu können und lernt dabei gleichzeitig, Publikationen zu entlarven, die zu diesem Nachweis nicht taugen.

Damit Euch beim Lesen unserer Erklärungen zu der jeweiligen Publikation der Zugang zum Erklärten besser gelingt, haben wir diesen Einstiegsartikel erstellt, der Euch die wichtigsten Grundlagen vermittelt. Wir haben versucht, diesen Artikel so kurz wie möglich zu gestalten, aber dennoch die Kernelemente zu erläutern.

Durch die 7 Kernpunkte, welche Virologen für den Nachweis eines Virus verwenden, haben sie genau genommen das Gegenteil dessen erreicht, was in ihrer Absicht lag – auf wissenschaftlicher Basis widerlegten sie geradezu die Virusexistenzbehauptungen.

In diesem Artikel werden die folgenden Kernelemente im Detail beschrieben:

  1. Wie sind ein Virus und ein Corona-Virus definiert?

  2. Was bedeutet wissenschaftliches Arbeiten und was sind die wissenschaftlich festgeschriebenen Regeln?

  3. Was sind wissenschaftliche Kontrollexperimente und wie müssten diese aussehen?

  4. Der sogenannte cytopathische Effekt (CPE), welcher im Labor hervorgerufen werden soll, dient als erster indirekter Nachweis.

  5. Das Sequenz-Alignment dient als zweiter indirekter Nachweis.

  6. Information zu den Fotos der als isoliert behaupteten Viren.

  7. Der PCR Test – was weist er nach und welche Aussagekraft besitzt er? [38]

Wie sind ein Virus und ein Corona-Virus definiert?

– Wie sind ein Virus und ein Corona-Virus definiert?

– Wie sind in diesem Zusammenhang Sequenzen definiert?

– Wie funktionieren die Nachweisverfahren von Sequenzen, die als PCR, als RT-PCR und als real-time RT-PCR bezeichnet werden?

– Wann darf der Nachweis der Anwesenheit von Sequenzen in Menschen als Beweis für die Anwesenheit eines Virus ausgegeben werden?

– Wie wird die Existenz eines Virus wissenschaftlich nachgewiesen?

Begriffe:

  • Ein Virus ist in der Wissenschaft definiert über seine spezifische, nur diesem Virus zugehörige Erbsubstanz.

  • Die Erbsubstanz eines Virus wird auch als viraler Erbgutstrang, als virales genetisches Molekül oder als sein Genom bezeichnet.

  • Die virale Erbsubstanz eines Virus beinhaltet nacheinander die verschiedenen genetischen Sequenzen für die Bildung der verschiedenen viralen Eiweiße, die als virale Gene bezeichnet werden.

  • Die Erbsubstanz eines Virus kann aus einer der beiden genetischen Molekülarten – DNA oder RNA – bestehen.

  • Corona-Viren sind dadurch definiert, dass sie aus einem bestimmten Molekül RNA bestehen, welches von einer Hülle umgeben ist.

  • Die Erbsubstanz eines bestimmten Virus ist definiert durch seine genau bestimmte Länge und die exakte Bestimmung des Aufbaus des viralen Erbgutstranges.

  • Die Zusammensetzung des Erbguts eines Virus ergibt sich durch die genaue Bestimmung der Anzahl und der spezifischen Abfolge der vier Bausteine, aus der eine Erbsubstanz besteht. Die vier Bausteine einer Erbsubstanz werden als Nukleotide bezeichnet.

  • Der Vorgang der Bestimmung der spezifischen Abfolge der vier Bausteine einer Erbsubstanz wird als Sequenzierung bezeichnet.

  • Das Resultat der Bestimmung der Abfolge der Bausteine einer Erbsubstanz wird als Sequenz oder als genetische Sequenz bezeichnet.

  • Krankmachende Viren sind dadurch definiert, dass ihre Sequenz einmalig ist und in gesunden Organismen nicht vorkommt.

  • Um die Anwesenheit der Erbsubstanz eines Virus nachweisen und bestimmen zu können, muss entsprechend den Denkgesetzen und der Logik, die jeder Wissenschaft als Fundamental-Regel vorausgeht, dieses Virus isoliert werden und in Reinform vorliegen, damit nicht zelleigene Gensequenzen als Bestandteile eines Virus fehlgedeutet werden.

  • Die Bestimmung der Sequenz einer genetischen Substanz ist nur möglich, wenn diese in Form einer DNA vorliegt.

  • Um die Sequenz einer genetischen Substanz bestimmen zu können, die in Form einer RNA vorliegt, muss diese zuvor biochemisch in DNA umgewandelt werden.

  • Den Vorgang der Umwandlung einer genetischen Substanz aus RNA in DNA wird als „Reverse Transkription“ bezeichnet und mit „RT“ abgekürzt.

  • Die Anwesenheit und Länge einer Erbsubstanz wird dadurch bestimmt, indem diese in einem elektrischen Feld der Länge nach aufgetrennt wird. Kurze Stückchen wandern schneller, längere langsamer. Gleichzeitig werden, um die Länge der zu untersuchenden Erbsubstanz bestimmen zu können, verschieden lange Stückchen an Erbsubstanz mit bekannter Länge hinzugegeben. Diese zuverlässige Standardtechnik zum Nachweis und der Bestimmung der Länge an Erbsubstanz wird als „Gelelektrophorese“ bezeichnet.

  • Ist die Konzentration einer bestimmten Erbsubstanz zu gering, so dass sie mit der Technik der „Gelelektrophorese“ nicht nachweisbar ist, kann diese durch die Technik der unbegrenzten Vermehrung von DNA, genannt Polymerase-Ketten-Reaktion (engl. polymerase chain reaction PCR), beliebig vermehrt werden. So kann nicht nachweisbare DNA in der Gelelektrophorese sichtbar gemacht werden. Das ist eine Voraussetzung, um genetische Substanz für weitere Untersuchungen, vor allem für die nachfolgende, entscheidende Bestimmung ihrer Länge und ihrer Sequenz zugänglich zu machen. Diese Methode wird abgekürzt auch als PCR bezeichnet.
    Der Erfinder der PCR-Technik, Karry Mullis, der 1993 hierfür den Nobelpreis für Chemie erhalten hat, hat früh darauf hingewiesen, dass diese, für Reinraumanalytik in Computerchipfabriken entwickelte Methode sehr fehleranfällig ist. [1] Er hat in seiner Nobelpreisrede, die auf der Seite des Nobelpreiskomitees dokumentiert ist, ebenso darauf hingewiesen, dass es keinen überprüfbaren, tatsächlich wissenschaftlichen Beweis dafür gibt, [2] dass die genetische Substanz, die als Genom des HIV bezeichnet wird, tatsächlich eine Immunschwäche oder eine der verschiedenen Krankheiten auslöst, die unzulässig unter dem Begriff „AIDS“ zusammen gefasst und mit hochtoxischer Chemotherapie behandelt werden. Er wies darauf hin, dass es nur einen Konsens beteiligter Wissenschaftler gibt, dass „HIV“ eine Immunschwäche auslösen würde. [3]

  • Um eine DNA mit der PCR-Technik vermehren zu können, bedarf es der Kenntnis der Zusammensetzung, der Sequenz der DNA. Eine DNA kann nämlich nur dann mit der PCR vermehrt werden, wenn sich an den Anfang und das Ende der DNA kurze, künstlich hergestellte Genstücke binden, die exakt der Sequenz des Beginns und des Endes der zu vermehrenden DNA entsprechen. Diese kurzen Stückchen künstlich hergestellter DNA werden deswegen als Startermoleküle der PCR, als Primer bezeichnet. Sie sind im Schnitt zwischen 24 bis 30 Nukleotiden (den Bausteinen der genetischen Substanz) lang.

  • Mit der PCR können also keine unbekannten Sequenzen und keine unbekannten Viren nachgewiesen werden. Erst die Bestimmung der Sequenz eines Virus ermöglicht es, einen PCR-Test für den Nachweis einer Gensequenz zu entwickeln, die aus einem Virus stammt.

Was bedeutet wissenschaftliches Arbeiten und was sind die wissenschaftlich festgeschriebenen Regeln?

Im Jahre 1998 [4] wurden wegen einer Vielzahl an systematischen und umfangreichen Fälschungen in der Infektions- und Krebsforschung im Regelwerk die „Vorschläge zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ zusammengefasst und veröffentlicht. Sie wurden 1997 von einer internationalen Kommission im Auftrag der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) erstellt und auftragsgemäß von Universitäten und der Hochschulrektorenkonferenz präzisiert, in Druckform und im Internet veröffentlicht und in Deutschland für alle staatlichen Wissenschaftsinstitutionen und Wissenschaftler verbindlich gemacht. Diese Regeln und Vorgaben sind Bestandteil des Arbeitsvertrages jedes einzelnen.

Wissenschaftliche Regeln und Vorgaben

Übereinstimmend wird im Regelwerk festgestellt, dass wissenschaftliche Arbeit auf Grundprinzipien beruht, die in allen Ländern und in allen wissenschaftlichen Disziplinen gleich sind. Gute wissenschaftliche Praxis setzt voraus (dabei ist die Aufzählung nicht vollständig):

A.) „lege artis“ zu arbeiten. Die Untersuchungen sind auf dem neuesten Stand der Forschung durchzuführen, was Kenntnis und Verwertung des aktuellen Schrifttums, die Anwendung angemessener Methoden und neuester Erkenntnisse erfordert.

B.) Redlichkeit. Aufgabe des Wissenschaftlers ist es, Ergebnisse konsequent zu kontrollieren und anzuzweifeln, wobei auch Befunde anderer darzustellen sind, die Ergebnisse und Hypothesen in Frage stellen. Kontrollversuche mit ebenso vollständiger Offenlegung des Versuchsaufbaus sind zentraler Bestandteil, um angewandte Methoden zu verifizieren und Störfaktoren auszuschließen.

C.) Qualitätssicherung als wichtiges Merkmal wissenschaftlicher Redlichkeit. Bei der Veröffentlichung von Ergebnissen sind Methoden, Arbeitsschritte und Ergebnisse exakt zu beschreiben, wobei Wiedergabe der Erkenntnisse und Interpretation klar zu unterscheiden sind. Dabei müssen Befunde, die die eigenen Hypothesen verwerfen und Befunde und Ideen anderer Wissenschaftler mitgeteilt werden, sowie relevante Publikationen anderer Autoren und Konkurrenten angemessen zitiert werden. 

Wissenschaftliches Fehlverhalten ergibt sich aus Verletzung dieser drei und weiteren Kriterien, sowie Falschangaben durch Unterdrückung relevanter Belege, Quellen und Texte über unerwünschte Ergebnisse, ohne dass dies offengelegt wird. Mitverantwortung für wissenschaftliches Fehlverhalten ergibt sich aus Mitwissen um Fälschungen anderer, Beteiligung am Fehlverhalten anderer, Mitautorschaft an fälschungsbehafteten Veröffentlichungen, grober Vernachlässigung der Aufsichtspflichten und anderem, wobei rechtliche Konsequenzen, besonders bei Straftaten gegen das Leben und Körperverletzungen, zu ziehen sind. Die DFG führt erklärend und warnend in „Vorschläge zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ weiter aus

… unter 2.1 Normen der Wissenschaft:

„Forschung als Tätigkeit ist Suche nach neuen Erkenntnissen. Diese entstehen aus einer stets durch Irrtum und Selbsttäuschung gefährdeten Verbindung von Systematik und Eingebung.“ „Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und gegenüber anderen ist eine Grundbedingung dafür, dass neue Erkenntnisse – als vorläufig gesicherte Ausgangsbasis für weitere Fragen (46) – überhaupt zustande kommen können. ‚Ein Naturwissenschaftler wird durch seine Arbeit dazu erzogen, an allem, was er tut und herausbringt, zu zweifeln, … besonders an dem, was seinem Herzen nahe liegt‘ (47).“ „Unredlichkeit – anders als gutgläubiger Irrtum, der nach manchen wissenschaftstheoretischen Positionen essenziell für den Fortschritt der Erkenntnis ist, jedenfalls aber zu den ‚Grundrechten‘ des Wissenschaftlers gehört (48) – stellt also die Forschung nicht nur in Frage, sondern zerstört sie.“ „‚Wissenschaftlich … überholt zu werden, ist … nicht nur unser aller Schicksal, sondern unser aller Zweck. Wir können nicht arbeiten, ohne zu hoffen, dass andere weiter kommen werden als wir.‘ Max Webers Ausspruch (49) gilt für Zeitgenossen nicht weniger als für Vor- und Nachfahren. So ist Ehrlichkeit nicht nur selbstverständliche Grundregel professioneller wissenschaftlicher Arbeit, … ; sie ist das Fundament der Wissenschaft als eines sozialen Systems.“

Wurden diese verbindlichen wissenschaftlichen und festgeschriebenen Regeln der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingehalten?

Nein, das wurden sie nicht.

Missachtet wurde:

  • die Redlichkeit,
  • Qualitätssicherung als wichtiges Merkmal wissenschaftlicher Redlichkeit.

Kontrollexperimente/Qualitätskontrolle

  • Erstes Kontrollexperiment
    Hat irgendjemand der Wissenschaftler die in der Wissenschaft zwingend vorgeschriebenen Kontrollexperimente durchgeführt, die beweisen, ob die von ihm verwendeten Sequenzen tatsächlich aus einem Virus stammen? Hat irgendjemand der Wissenschaftler die Kontrollexperimente durchgeführt, ob die von ihm verwendeten Sequenzen, die er dem neuen Virus zuschreibt, in Wirklichkeit nicht Sequenzen sind, die in jedem Stoffwechsel entstehen, vielleicht sogar in Pflanzen[35], oder die im Stoffwechsel bei Erkrankungen vermehrt entstehen? 
    Konkret ausgedrückt:

    hat auch nur einer der Autoren der Studien Kontrollexperimente durchgeführt, um auszuschließen,

    – dass auch mit menschlicher/mikrobieller RNA aus einer Lungenspülung eines
    gesunden Menschen,

    – eines Menschen mit einer
    anderen Lungenerkrankung,

    – eines Menschen, der SARS-CoV-2-
    negativ getestet wurde,

    – oder aus solcher RNA aus
    Rückstellproben aus der Zeit, als das SARS-CoV-2-Virus noch unbekannt war,

    genau die gleiche Aufaddierung eines Virus-Genoms aus kurzen RNA-Bruchstücken möglich ist! (wir kommen später auf die Methode „Alignment“ der Aufaddierung von Gensequenzen)

Die Antwort ist: NEIN!

Nachweislich haben bis zum heutigen Tage weder die Virologen des Chinese Center of Desease Control (CCDC), noch andere diese notwendigen Kontrollversuche unternommen, und falls doch, deren Veröffentlichung unterlassen. Für diese entscheidenden Kontrollexperimente unterzieht man kurze Gensequenzen des Stoffwechsels gesunder Personen der identischen Prozedur, wie das bei „viralem Material“ geschieht, um computergestützt einen langen Erbgutstrang zu konstruieren.

Es wird dieser aus den Denkgesetzen und der Logik der Virologie resultierende, zwingende Kontrollversuch – um die eigenen Ergebnisse konsequent zu kontrollieren – nicht einmal erwähnt. In dem Augenblick, in dem dieser Versuch durchgeführt und publiziert wird, darf man die Corona-Krise augenblicklich als beendet betrachten.

  • Zweites Kontrollexperiment

    Der andere, aus wissenschaftlicher Logik resultierende Kontrollversuch ist der, mittels dem entwickelten PCR-Verfahren (real-time RT-PCR) intensiv, mit klinischen Proben von Menschen mit anderen Erkrankungen als denen, die dem Virus zugeschrieben werden und anhand von Proben gesunder Menschen, Tiere und Pflanzen zu überprüfen, ob nicht auch deren Proben sich als „positiv“ getestet herausstellen.

    Diese weiteren Kontrollexperimente, die logisch zwingend notwendig sind, um ein Testverfahren zu validieren, d. h. zu kontrollieren, ob es gültig ist und über eine Aussagekraft verfügt, wurden bis heute nicht realisiert, ja es wurde nicht einmal behauptet, dass sie durchgeführt wurden.

    Deswegen haben sich die Erfinder und Produzenten dieser Testverfahren durch entsprechende Hinweise auf den Beipackzetteln abgesichert [5] [6], z. B. dass der Test nur für Studienzwecke zu verwenden und für diagnostische Zwecke nicht geeignet ist.
  • Drittes Kontrollexperiment
    Ein weiterer Kontrollversuch, welcher – absichtlich? – nie sorgfältig durchgeführt wurde, ist derjenige, welcher in vitro (im Labor) bei Zellkulturen stattfände.

    Keine der Studien führt eine wirklich solide Negativ-Kontrolle durch
    , mit der sichergestellt ist, dass nicht schon im Ausgangsmaterial, den Affennierenzellen und den verwendeten Chemikalien und Nährlösungen, das „potenziell infektiöse Agens“ oder diejenigen kurzen Gensequenzen enthalten sind, aus denen später der Erbgutstrang der behaupteten Viren konstruiert, bzw. deren Kultivierung behauptet wird. Sowohl die eingebrachten Agenzien selbst, oder diese in Interaktion mit dem Zellmaterial, oder dieses allein, oder alles zusammen mit dem Isolat aus dem erkrankten Gewebe, könnten für die beobachteten Veränderungen, die als viral gedeutet werden – und für die Freisetzung kurzer Gensequenzen – verantwortlich sein, aus denen später das Virus-Genom rechnerisch entsteht.
    Zur Verdeutlichung ein Bild, welches das Kontrollexperiment erklärt:

Probenmaterial wird nun auf eine Zellkultur (z. B. Vero E6 Zellen / Affennierenzellen) gegeben. Allerdings wird die Zellkultur, die ja mit dem angeblich infizierten Material aus der Probe kontaminiert werden soll, vorher auf spezielle Weise vorbereitetet. Diese Zellkultur (z. B. Vero E6) wird durch bestimmte Chemikalien und Antibiotika quasi vergiftet, gleichzeitig entzieht man ihr die Nährlösung, sie „verhungert“ förmlich. Das „Vergiften“ wird aus dem Glauben heraus durchgeführt, dass man sichergehen möchte, dass keine anderweitigen Ursachen für einen erwünschten Effekt als verantwortlich zu zeichnen sind. Die Nährlösung wird den Zellen deswegen entzogen, weil man damit diese hungrig machen möchte, so dass sie die angeblichen „Viren“ besser aufnehmen. Leider sind genau diese beiden Vorkehrungen – Vergiften und Verhungern – ursächlich dafür anzusehen, dass ein Effekt eintritt, der auch mit einem indirekten Nachweis für das Isolieren, Kultivieren und die Zerstörungskraft eines krankmachenden Virus gleichgesetzt wird. Ein fataler IRRTUM!

Kontrollexperimente mit allen Kombinationen des Versuchsaufbaus und Protokollierung, ob dieser Effekt auch dann eintritt, wenn man ein nicht infiziertes Material auf die zu infizierende Zellkultur (z. B. Vero E6) draufgibt, oder die Zellkultur genauso vorbehandelt, als würde man sie „infizieren“, werden nicht durchgeführt. Einige Ausnahmen, die genau diese Kontrollen durchführten und damit wissenschaftlich arbeiteten und für alle offenlegten, dass genau dieser Effekt nicht virenspezifisch ist, werden ignoriert (weiter unten im Artikel)

Hinweis:

In einigen Studien werden Kontrollgruppen vorgegaukelt, diese werden oft als „mock-infected cells“ (lässt sich in etwa mit: „scheininfizierte Zellen“ übersetzen) dargestellt.

Diese „mock-infected cells“ sollen auf eine anscheinend durchgeführte Negativkontrolle hinweisen.

Das, was in einigen Arbeiten als „control samples“ und „negative controls“ beschreiben, ist völlig nutzlos und dient nicht der Überprüfung der angewandten Methoden. „Mock-infected“ kann zweierlei Dinge bedeuten, und sofern nicht genau dokumentiert wurde, was die Wissenschaftler damit meinen, sind auch die erwähnten „mock-infected cells“ bedeutungslos. Für gewöhnlich bedeutet „mock-infected“ lediglich, dass man mit der entsprechenden Zellkultur gar nichts gemacht hat. Und das stellt keine Kontrolle dar.

In deutschen Lehrbüchern für Mikrobiologie werden solche „mock-infected cells“ sogar oftmals als „nicht infizierte Zellen“ bezeichnet.

Erinnern Sie sich bitte an die Regeln der DFG, welche wir Ihnen weiter oben zitiert haben.

Dort heißt es unter Punkt B:

„Kontrollversuche mit ebenso vollständiger Offenlegung des Versuchsaufbaus sind zentraler Bestandteil, um angewandte Methoden zu verifizieren und Störfaktoren auszuschließen.“

Finden Sie in der Publikation im Method-, oder Supplements-Bereich keine klar definierten Vorgaben, welche nachvollziehbar sind, ist dieses Vorgehen höchst unwissenschaftlich.

 

In der Tat hat die Virologie nicht mehr zu bieten als indirekte Beweise, die sie nur deswegen als viral, also „krankmachend“ interpretieren, weil die Beteiligten unter einem Zwangsdenken leiden, dass es Viren geben muss, weil die „herrschende Meinung in der Biologie/Medizin“ keine realen Erklärungen für die Phänomene anbieten kann, die den Viren zugesprochen werden. Sie bemerken ihr extrem unwissenschaftliches Handeln und die damit einhergehende Selbst- und Fremd-Täuschung nicht.

Liegen die notwendigen Kontrollexperimente nicht vor, kann und darf die Publikation nicht als wissenschaftlich bezeichnet werden. Genau dieses Fehlverhalten führte zu bzw. verstärkte die Fehlentwicklung innerhalb der Virologie. Man fehldeutete unter anderem Prozesse beim Absterben von Gewebe und Zellen im Reagenz als Anwesenheit von Viren und bemerkte diesen Irrtum nicht. Hätten die Verantwortlichen die notwendigen Kontrollexperimente durchgeführt, wäre ihnen dieses sofort aufgefallen. Eine gute Analyse dieser Problematik finden Sie hier:

Prof. Harald Walach – Was ist eine „wissenschaftliche Tatsache“? Ein kleines Fallbeispiel: Der „Masernprozess“ [7]

Der sogenannte cytopathische Effekt (CPE), welcher im Labor hervorgerufen werden soll, dient als erster indirekter Nachweis. Was ist dieser Effekt, der von Virologen mit einem Nachweis eines krankmachenden Virus gleichgesetzt wird?

Was ist ein cytopathischer Effekt und wie erkennt man diesen?

Virologen töten im Labor unbemerkt Gewebe

Die Virologen benutzen das Wort „Isolation“ nicht im eigentlichen Sinne des Wortes Isolation und werden verdächtig nervös, wenn sie darauf angesprochen werden. Sie verstehen unter „Isolation“ die Erzeugung eines Effektes im Labor, den sogenannten cytopatischen Effekt, den sie gleichzeitig als


a) Infektion

b) Beweis für die Anwesenheit eines Virus

c) Beweis für dessen Vermehrung

d) Beweis für die Zerstörungskraft des angenommenen Virus deuten.


In Wirklichkeit töten sie unbemerkt und unbewusst Gewebe und Zellen im Labor – durch Verhungern und Vergiften. Durch diesen Umstand entsteht dabei eine morphologische Veränderungen der vermeintlich „infizierten“ Zellen.

Gemischte zytopathische Effekte in Vero E6- und LLC-MK2-Zellen [8]

Die angebliche Kultivierung des Virus

Dieses Zusammenfließen (siehe Bild oben) wird als Riesen-Zellbildung und als „cytopathischer Effekt“ bezeichnet. Dieses Resultat vieler gewaltsamer und irrsinniger Schritte (in vitro) wird als zentraler Beweis für die „Anwesenheit, Isolation, Vermehrung etc.“ des vermuteten Virus gedeutet. Die Beteiligten behaupten dann, dass ihnen die Kultivierung des Virus gelungen sei.

Wie kam es zu der Methode (CPE), die jeder Virologe im Labor anwendet, um zu behaupten, er habe ein Virus gefunden

Die Fehldeutung, mit welcher man glaubte, ein Virus nachgewiesen zu haben (den sogenannten cytopathischen Effekt), manifestierte sich am 10.12.1954, als John Franklin Enders den Nobelpreis für eine lange zurückliegende Fehldeutung rund um das vermutete Polio-Virus verliehen bekam. Mit dem Nobelpreis vom 10.12.1954 wurde aber aus seiner als solche bezeichnete Spekulation (der cytopathische Effekt sei virenspezifisch) rund um das vermutete Masern-Virus, publiziert am 1.6.1954, über Nacht eine wissenschaftliche Tatsache, die bis heute nicht angezweifelt wurde. Dabei ist der Zweifel das wichtigste wissenschaftliche Gebot und Regel, um Fehldeutungen zu vermeiden und bestehende Fehldeutungen zu erkennen und zu beheben.

Am 1.6.1954 veröffentlichen Enders und seine Kollegen Beobachtungen, wonach das Sterben von Geweben im Reagenzglas als Folge dem Wirken von vermuteten Viren angesehen werden könnte, widerlegt diese Vermutung aber gleichzeitig, da er berichtet, dass das gleiche Sterben von Geweben im Reagenzglas auch ohne Zugabe von vermeintlich infiziertem Material geschieht. Er warnt ausdrücklich, dass die Vermutung, dass durch diesen Effekt die Anwesenheit eines Virus bewiesen werden könnte, in Zukunft erforscht und untersucht werden müsse. Durch den Nobelpreis vom 10.12.1954 an ihn, für eine andere Sache, wurde die Mahnung und Aufforderung, diese Technik zu überprüfen und eben nicht mit der Anwesenheit eines Virus gleichzusetzen, bis heute nicht getätigt, bzw. die Kontrollen, die es bis heute gegeben hat, nicht einbezogen.

Wichtige Anmerkungen zu der wissenschaftlichen Publikation von John Franklin Enders und sein Mitarbeiter Thomas Chalmers Peebles

Der Nobelpreisträger John Franklin Enders und sein Mitarbeiter Thomas Chalmers Peebles veröffentlichten im Juni 1954 in der Zeitschrift „Proceedings of the Society of Experimental Biology and Medicine“ Nr. 86(2), Seite 277–286, einen Bericht über ihre Arbeit mit dem vermeintlichen Masern-Virus mit dem Titel „Vermehrung eines zytopathischen Agens aus Masern-Patienten in Gewebskulturen“ („Propagation in tissue cultures of cytopathogenic agents from patients with measles“). [9] Wie auf Seite 278 dieser Publikation unten links beschrieben ist, benutzen die Autoren unter anderem das Antibiotikum Streptomycin, um die Rachenabstriche von Masern-Patienten zu „sterilisieren“, bevor die Zellen im Reagenzglas mit den darin vermuteten, vermeintlichen Masern-Viren „infiziert“ werden.

Seite 278

Obwohl die Autoren dieser Studie mehrfach darauf hinwiesen (auf Seite 283, linke Spalte in der Mitte und auf Seite 285, rechte Spalte gleich dreimal),

Seite 283
Seite 285

dass das Sterben der Zellen auch durch unbekannte Faktoren und unbekannte Viren verursacht wird, behaupteten die Autoren zwei Jahre später, dass ihre Arbeit aus dem Jahr 1954 grundlegend für die Herstellung aller zukünftiger Masern-Impfstoffe sei. Trotz dieser Schwächen und Widerlegungen wird diese Studie von allen Masern-Virus-Anhängern als die fundamentale Studie bezeichnet, mit der die Isolation und Vermehrung des Masern-Virus gelungen sei. Die Lektüre dieser Publikation lohnt sich auch noch aus einem anderen Grund: Die Autoren geben auf Seite 286 zu, dass es keinen Grund zur Annahme gibt, dass ihre Beobachtungen im Reagenzglas irgendetwas mit den Veränderungen im Menschen zu tun haben, die als Masern definiert sind. Dabei ist es bis heute geblieben.

286

Heute ist bekannt, dass Streptomycin Zellen schädigt und tötet [10] [11] [12], indem es die lebensnotwendigen Bakterien innerhalb der Zellen abtötet – die Mitochondrien, die u. a. den Sauerstoff verstoffwechseln.

Ein weiterer Aspekt, den wir benennen möchten, ist, dass in der Wissenschaft die Erkenntnis existiert, dass die Zugabe von Antibiotika Exosome (RNA-Sequenzen) entstehen lässt, welche vorher nicht vorhanden waren. (Wikipedia 26.10.2020) [13].

Sie finden die Studie dazu im Nature [14].

Übrigens:

Exosomen können laut Aussagen von Wissenschaftlern nicht von behaupteten Viren unterschieden werden. [15]

Was wir also wissen ist, dass genau dieser Effekt – der sogenannte cytopathische Effekt – durch diverse andere Ursachen hervorgerufen werden kann, die in keinem Zusammenhang mit einem vermuteten Virus stehen.

In dem einmaligen und einzigartigen Gerichtsprozess, bekannt als „Masern-Prozess“ [16] [17][18], wurde eine der wichtigsten Tatsachen durch den Gutachter und das Gericht unterdrückt: Es ist die in dieser Publikation dokumentierte Tatsache, dass regelmäßig Zellen im Reagenzglas auf exakt die gleiche Art und Weise sterben, auch wenn gar nichts mit ihnen getan wird. Dies widerlegt die Behauptung, dass die Art und Weise des Sterbens der Zellen im Reagenzglas, was als spezifischer „cytopathischer Effekt“ (zellzerstörender Effekt) des angeblichen Masern-Virus ausgegeben wird, in Wirklichkeit ein ganz normales Sterben von Zellen im Reagenzglas unter diesen Bedingungen ist.

Diese Fehldeutung wurde also von Prof. John Franklin Enders in seiner eigenen Arbeit erkannt und es wurde aktiv darauf aufmerksam gemacht. Dennoch wurde genau diese Methode eines Nachweises zur Grundlage aller bis heute.

Vier Jahre später wurden die Spekulationen von Prof. John Franklin Enders bestätigt

In der Publikation von Bech, V. & von Magnus, P. (1958) Studies on measles virus in monkey kidney tissue cultures. [19] Acta Pathologica Microbiologica Scandinavica 42(1):75-85 wird beschrieben, dass der cytopatische Effekt nicht masernspezifisch ist, sondern durch andere Faktoren hervorgerufen wird.

So heißt es in der Publikation auf S.80:
„cytopathic changes similar to those caused by measles virus may be observed also in uninoculated cultures of monkey kidney tissue (Fig. 4-5). These changes are probably caused by virus-like agents, so called ‚foamy agents‘, which seem to be frequently present in kidney cells from apparently healthy monkeys“

Seite 80

Übersetzt:
„Zytopathische Veränderungen ähnlich denen, die durch das Masernvirus verursacht werden, können auch in nicht geimpften Kulturen von Affennierengewebe beobachtet werden (Abb. 4-5). Diese Veränderungen werden wahrscheinlich durch virusähnliche Erreger, so genannte ’schaumige Erreger‘, verursacht, die offenbar häufig in Nierenzellen von scheinbar gesunden Affen vorhanden sind“.

Dieser Satz ist bemerkenswert, weist er doch auf die Unspezifität genau der pathologischen Veränderungen hin, die als Ausgangspunkt für den optischen Beleg einer Infektion in der ersten Publikation von Enders & Peebles gedient hat.

Es wurden weitere dieser Kontrollexperimente durchgeführt, die aufzeigten, dass der cytopathsiche Effekt nicht Virenspezifisch ist.

Wir werden Ihnen nun zwei Beispiele nennen (wichtig, um die Aussagekraft einzelner wissenschaftlicher Publikationen deuten zu können), bei denen die notwendigen Kontrollergebnisse ergeben haben, dass genau der Effekt, genannt cytopathischer Effekt (CPE), als Nachweis für das Vorhandensein eines krankmachenden Virus dient, eben nicht virenspezifisch ist, sondern andere Ursachen zugrunde liegen. Genau dieser Effekt wird aber irrtümlicherweise von den Virologen als direkter Nachweis verwendet.

  1. Eines der Gutachten, welches innerhalb des Masernvirusprozesses durchgeführt wurde und dem Gericht vorgelegt worden ist, bewies, dass allein der Versuchsaufbau, sprich das Vorbehandeln der Zellkulturen selbst, zum cytopathischen Effekt führt. (siehe Gutachten 3 –zytopathischer Effekt in Affennierenzellen ist nicht masernvirusspezifisch). [16]

  2. Prof. Karlheinz Lüdtke, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Frühgeschichte der Virologie, Sonderdruck 125, 89 Seiten, 1999. i. K. (A 2) Preprint 1999. [20]

Diese Lektüre ist dadurch so wichtig, weil diese aufzeigt, wie wichtig Kontrollexperimente sind, um zu erkennen, dass man falsch lag. Darin wird aufgezeigt, dass bis 1953 jedem Virologen und der Wissenschaftsgemeinschaft klar und bekannt war, dass alle Bestandteile, die bis dato als Bestandteile von Viren gedeutet wurden, sich durch Kontrollversuche als Bestandteile von abgestorbenen Geweben und Zellen entpuppten. Darum ist es so wichtig, immer wieder auf die fehlenden Kontrollexperimente der vorgelegten Publikationen zu pochen.

Das Sequenz-Alignment dient als zweiter indirekter Nachweis, ist aber die leicht erkennbare und wesentliche Widerlegung aller Virusannahmen

Was ist das Alignment in der Virologie?

Das Sequenz-Alignment ist ein Werkzeug, bei dem ein Computer anhand von entwickelten Software-Algorithmen aus sehr vielen nicht miteinander zusammenhängenden kurzen Gensequenzen eine theoretisch lange errechnet. Dieser errechnete fiktive Wert wird als Erbgutstrang, dass sogenannte Genom eines Virus, behauptet.

Warum müssen Virologen diesen Alignment-Prozess anwenden, wenn doch eine ganze Struktur, isoliert, vorhanden sein soll?

Die Tatsache der Ausrichtung = Alignment

Virologen haben nie einen kompletten Erbgutsstrang eines Virus isoliert und direkt in seiner vollständigen Länge dargestellt. Sie benutzen IMMER nur sehr kurze Stückchen von Nukleinsäuren (Gensequenzen). Aus einer Vielzahl von Millionen solcherart bestimmter, sehr kurzer Sequenzen, setzen Virologen gedanklich, mit Hilfe aufwendiger rechnerischer und statistischer Methoden, einen fiktiven langen Erbgutstrang zusammen. Diesen Vorgang nennen sie Alignment, was Ausrichtung bedeutet. Das Resultat des aufwändigen Alignments, der fiktive und sehr lange Erbgutstrang, geben Virologen als das Herzstück eines Virus aus und behaupten, damit die Existenz eines Virus nachgewiesen zu haben. So ein kompletter Strang taucht aber in der Wirklichkeit und in der wissenschaftlichen Literatur nie als Ganzes auf, obwohl die einfachsten Standardtechniken schon lange vorhanden sind, um die Länge und Zusammensetzung von Nukleinsäuren einfach und direkt zu bestimmen. Durch die Tatsache der Ausrichtung/Alignment, anstatt eine entsprechend lange Nukleinsäure direkt zu präsentieren, haben sich die Virologen selbst widerlegt.

Wie muss man sich das Alignment vorstellen

Stellen Sie sich ein Meer aus genetischem Material vor, in dem sich aus allen möglichen Quellen Reste von Nukleinsäuren (genetische Information) befinden, wobei die Herkunft dieses genetischen Materials menschlicher, pflanzlicher, mikrobieller (Mikroorganismen) u. v. a. Herkunft sein kann.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Vielfältigkeit an unterschiedlichsten Gensequenzen in einer Probe, die einem Patienten entnommen wurde, so unfassbar groß sein kann, dass Millionen derer in keiner Datenbank abgespeichert worden sind. Es kann sich auch um ganz gewöhnliche Gensequenzen handeln, die mit sogenannter „Krankheit“ überhaupt nichts zu tun haben.

Dem Computer, der dieses Alignment errechnet, reicht allerdings die einfache Dreingabe der sehr vielen kurzen Gensequenzen allein nicht aus, um auf dieser Basis irgendetwas errechnen zu können, da auch für ihn dieses vielfältige Material zusammenhangslos erscheint.

Deswegen muss der Anwender, hier der Virologe oder Bio-Informatiker, dem Computer eine Vorlage, eine Art Schablone, liefern. Mit anderen Worten: Der Computer benötigt irgendeine Gensequenz, einen Erbgutstrang eines anderen „Virus“, welchen man in der globalen Datenbank auffinden kann. Im Fall von Corona (SARS-CoV-2) entschieden sich die chinesischen Wissenschaftler für einen Erbgutstrang eines harmlosen Corona- Fledermausvirus.[36]

Nur anhand dieser Vorlage gelingt es dem Computer, die Partikel auszurichten und aus den vielen kurzen Genabschnitten (aus der Patientenprobe) einen neuen Erbgutstrang zu generieren – durch Aufaddieren und erzwungenen Abgleich mit der Vorlage (Corona Fledermausvirus).

Bei diesem Prozess entstehen Lücken, da die verwendeten Gensequenzen (aus der Probe des Patienten) nicht ausreichen, anhand der Vorlage ein kompletten neuen Erbgutstrang zu konstruieren. Dafür programmierte man weitere Computer-Algorithmen – sogenannte Gap-Filling-Programme,[37] mit denen ad hoc, aus dem Nichts, Gensequenzen frei erfunden werden können.

Die Vorlage, für die sich der Virologe bzw. Bio-Informatiker nun entschieden hat, ist fundamental dafür, welcher Art der vom Computer konstruierte Erbgutstrang am Ende sein wird.

Das bedeutet nichts anderes als: Obwohl man die gleichen Gensequenzen verwendet, würde bei einer Vorlage, wie z. B. einem Erbgutstrang des Masernvirus, ein völlig anderer konstruierter Erbgutstrang errechnet werden. Was ich Ihnen damit sagen möchte: Hätten sich die chinesischen Virologen für eine gänzlich andere Vorlage entschieden, sähen wir uns heute mit einem vollkommen anderen angeblich mutierten Virus konfrontiert.

Folgender ergänzender Hinweis ist elementar:

Auch die Vorlagen, für die sich der Virologe/Bio-Informatiker entscheidet, sind nur ein theoretisches und fiktives Konstrukt, deren kompletter Strang (Erbgutstrang) nie in der Wirklichkeit und in der wissenschaftlichen Literatur als Ganzes auftaucht.

Dieser Prozess, welcher heute durch moderne Werkzeuge, wie schnelle Computer und deren entwickelte Algorithmen, innerhalb kurzer Zeit vonstattengeht, wurde früher, zu Anfangszeiten der behaupteten Gen-Virologie, noch viel umständlicher vorgenommen, händisch.

Beim Masernvirus bedurfte der „Findungsprozess“ noch Jahrzehnte.

Wer des Englischen mächtig ist, kann die Tatsache der nur gedanklichen Konstruktion des „Virus-Erbgutstrangs“ (Complete genome) in dieser Publikation, an der das RKI maßgeblich beteiligt war, direkt erkennen: „Complete Genome Sequence of a Wild-Type Measles Virus Isolated during the Spring 2013 Epidemic in Germany“, zu finden unter: RKI [21]

Zur Verdeutlichung: Niemals taucht in den Publikationen der Wissenschaftler oder anderer Literatur die Behauptung auf, dass aus einer (viralen) Struktur oder selbst aus einer „infizierten“ Flüssigkeit eine auch nur annähernd komplette Nukleinsäure (im Fall SARS-CoV-2: 29903 Nukleotide lang) [22] gefunden wurde, deren Bestimmung ihrer Molekülabfolge der ganzen, nur gedanklich konstruierten Nukleinsäure entsprechen würde. [23] Es ist sogar so, dass Lücken (fehlende Gensequenzen) frei erfunden werden müssen, da die vielen sehr kurzen Gensequenzen nicht ausreichen, um ein neues Genom zu konstruieren.

Warum kann ein solches Alignment, wie eben beschrieben, nie als wissenschaftlicher Nachweis dargestellt werden?

Eine Methode wie das Alignment, um aus sehr kurzen Gensequenzen (Pool aus der Probe des Patienten) eine theoretisch lange zu errechnen, die nicht durch Kontrollversuche abgesichert ist, darf nicht als wissenschaftlich bezeichnet werden. Hier wird Wissenschaftlichkeit vorgegeben, die jedoch offensichtlich, nachvollziehbar und für jeden überprüfbar keinesfalls vorliegt.

Der Grund dafür liegt selbstverständlich auf der Hand, allein durch die Kenntnis, dass 95 % der beobachteten Mikroben sichtbar sind, aber nicht kultivierbar, weswegen deren RNA- und DNA-Sequenzen nicht bekannt sind. [24] [25] [26] [27] [28] Weil auch Zellkulturen (z. B. Vero E6 Zellen) nie frei von Mikroben und unzähligen Verunreinigungen jeglicher Art sind, ergibt sich die unbedingte Pflicht, das vermutete „Virus“ zu isolieren und daraus seine eigene Nukleinsäure (in diesem Fall RNA) in reiner Form zu gewinnen, da sonst keine Möglichkeit besteht auszuschließen, dass nicht eine andere Nukleinsäure innerhalb der Probe, die dem Patienten entnommen wurde, mit bei der Konstruktion innerhalb des Alignment-Prozesses am Computer Verwendung findet und somit das Endergebnis verfälscht.

Es ist schon lange bekannt, dass die Enzyme, die Gensequenzen herstellen, nicht nur durch den bekannten Mechanismus des „Template-Switching“ ständig neue Gensequenzen erzeugen, die in keiner Datenbank erfasst werden können und dass die Enzyme, die RNA-Gensequenzen herstellen, dies auch ohne Gen-Vorlagen tun. Das bedeutet, dass ständig neue Gensequenzen entstehen, die mit den bisherigen Methoden nicht erfasst wurden. Allein daraus ergibt sich die Pflicht zur sofortigen Durchführung von Kontrollexperimenten, denn es ist offensichtlich, dass das Genom des SARS-CoV-2 ganz oder teilweise aus solchen unspezifischen Sequenzen rechnerisch konstruiert wurde.

Eine simples Beispiel erklärt es ganz plastisch

An dem Wort Alignment erkennt jeder Laie direkt, dass – wie bei allen sog. krankmachenden Viren – kein ganzer und intakter Erbgutstrang, sprich das komplette Genom, welches man SARS-CoV-2 zuordnet, gefunden und isoliert wurde, sondern nur sehr kurze Schnipsel von Nukleinsäure anhand einer Ausrichtung zu etwas Neuem konstruiert wurden.

Der komplette Erbgutstrang des behaupteten SARS-CoV-2 besteht nach der gedanklich-rechnerischen Ausrichtung aus 29903 Nukleotiden (Fan Wu et. al.) [22]

Stellen Sie sich vor, man legt Ihnen einen Haufen tausender einzelner zusammenhangloser Buchstaben auf den Tisch.

Behauptet wird aber, dass diese einem ganz bestimmten Buch entstammen müssen.

Da Sie dieses Buch nicht kennen, können Sie mit den Buchstaben nichts anfangen, kein Kapitel schreiben.

Also gibt der Auftraggeber ein ganz bestimmtes und bekanntes Buch vor – so wissen Sie nun Bescheid, um welches Buch es sich handelt und kennen auch dessen erstes Kapitel.

Sie legen nun diese Buchstaben in der entsprechenden Reihenfolge auf, mit dem Ansinnen, das komplette erste Kapitel nachzubilden.

Jetzt entstehen zwei Problematiken:

  • Ihre Buchstaben sind an einigen Stellen anders,
  • es entstehen einige Lücken.

Sie mussten also einige Wörter abändern, versuchten dabei aber, den Sinn des Kapitels beizubehalten, welches Ihnen als Vorlage dient.

Beim Konstruieren des Kapitels fehlten Ihnen einige Buchstaben und dadurch entstanden Lücken in den Wörtern.

Durch die Nutzung diverser Wörter Ihres eigenen Wortschatzes erschaffen Sie die fehlenden, nicht vorhandenen Buchstaben ad hoc aus dem Nichts, so dass Wörter und Sätze einen Sinn ergeben.

Ihnen fällt also selbst auf, dass die Buchstaben, welche zur Verfügung standen,

  • nicht ausreichten, um ein ganzes Kapitel anhand der Vorlage zu schreiben
  • eventuell gar nicht zu dem Kapitel, welches Ihnen als Vorlage zur Verfügung gestellt worden ist, dazugehörten.

Es ist also ein rein theoretisches und fiktives Endergebnis. Die Buchstaben, welche zusammengewürfelt auf dem Tisch lagen, könnten aus den unterschiedlichsten Quellen stammen. Ein Drittel kann aus einem Kochbuch sein, das zweite Drittel aus einem Kinderbuch und das dritte aus einer Zeitung. In jedem Buch werden die gleichen Buchstaben verwendet, unterschiedlich ist nur die Aneinanderreihung dieser einzelnen Buchstaben. Wir selbst sind die Architekten, die aus einzelnen Bausteinen ein Konstrukt erschaffen.

Die technischen Schritte des Alignment leicht verkürzt dargestellt

Ich möchte Ihnen die Schritte leicht verkürzt beschreiben, anhand des Falles des Coronavirus (SARS-CoV-2):

Das Genom von Fan Wu et. al. = 29903 Basenpaare lang [22], ist nur gedanklich anhand eines Alignments konstruiert worden. [23] Dieses wird anhand vieler Rechenschritte getan, in dem man aus einer BALF (genetisches Material) eines Patienten sehr viele kurze RNA-Sequenzen aufaddiert.

  • Dabei wurde alles aus der BALF sequenziert.

  • die uns „bekannten“ menschlichen Sequenzen (Abgleich einer Datenbank) in dem Gemisch von genetischem Material werden herausgerechnet.

  • Dann werden die überlappenden Sequenzen aus dem noch vorhandenen Set herausgefiltert.

  • Bevor die überlappenden Sequenzen zur weiteren Verwertung aus dem ganzen Set der BALF herausgezogen werden, werden die sequenzierten 150er-Nukleotid-Stücke rechnerisch in 21er Stückchen unterteilt: 1-21, 2-22, 3-24 … 129-150.

  • Mit diesen 21-kMers (im Alignement-Programm Megahit; 25er-kMers im Alignment-Programm Trinity), wird nach Überlappungen gesucht, die natürlich vielfach gefunden werden.

  • Alles, was überlappt, wird als Contigs bezeichnet. Alles, was nicht überlappt, wird aus dem Alignment herausgefiltert.

  • Dann werden diejenigen Sequenzen, die auf das vorgegebene Genom (Fledermaus Corona Virus) passen (mittels BLAST-Programm), für das Alignment verwendet.

  • Wie viel Prozent des gesamten Genoms Lücken (= Gaps) aufweist (1 % bis fast alles???), wird nicht angegeben.

  • Ein Gap-filling Programm[37] schließt diese offenen Lücken, indem errechnet wird, welche Art Gen (für ein Eiweiß des Virus) an dieser Stelle passen würde.

  • Dann wird noch weiter geglättet, um die Regeln der ORFs (Open reading frames = Leseraster) zu erfüllen.

Logische Konsequenz: Das, was hier in allerhand Schritten künstlich erstellt wurde, alles unter lediglich geglaubten, niemals verifizierten „Annahmen“, hat mit der Realität rein gar NICHTS zu tun!

Die Mutationsbehauptungen sind nichts anderes als ein erneutes Alignment

Jedes erneute Sequenzieren erschafft eine weitere Genomsequenz (Genschnipsel, die dem Genom zugeschrieben werden). In der GISAID-Datenbank werden derzeit (14.02.2021) bereits knapp 530.000 [33] unterschiedliche solcher Genomsequenzen zu ein und demselben behaupteten Virus (SARS-CoV-2) gelistet.

Diese Abweichungen werden fälschlicherweise Mutationen genannt.

Ganz nach dem Motto, 1000-mal sequenziert, 1000-mal mutiert :).

Da diese – der Natur der DNA entsprechend (ständige Veränderung des Aufbaus unabhängig voneinander)bei jedem Sequenziervorgang andere Ergebnisse liefern, wurden diese natürlich ständig vorkommenden Veränderungen als Mutationen eines Virus ausgegeben. 

Der Erbgutstrang (Fan Wu et. al 29903bp) [22], welchen die Virologen der CCDC anhand eines Alignments konstruierten und vorschlugen [23], wurde zur Vorlage aller weiteren weltweit.

Bis heute ist es keinem Team gelungen, die identische Zusammensetzung des Erbguts, welche durch das Team von Fan Wu et. al. vorgegeben wurde, erneut zu konstruieren.

Die Ursachen liegen klar auf der Hand:

  • Der Körper erzeugt ständig neue Gensequenzen.

  • Die Gene des Menschen sind im ständigen Wandel und nicht, wie einst gedacht, ein fester und gleichbleibender Bauplan (Siehe Beitrag in der Zeit von 12.6.2008: Erbgut in Auflösung). [34]

  • 95 % der beobachteten Mikroben sind sichtbar, aber nicht kultivierbar, weswegen deren RNA- und DNA-Sequenzen nicht bekannt sind. [24] [25] [26] [27] [28]

Information zu den Fotos der als isoliert behaupteten Viren: Wann sagt ein Bild nichts über die Existenz des Abgebildeten aus und kann nur als unwissenschaftlich oder sogar Betrugsversuch gedeutet werden?

  • wenn keine wissenschaftliche Publikation vorliegt, in der mindestens ausgesagt und beschrieben wird, dass aus einer Struktur, die in einer Aufnahme als Beweis gezeigt wird, die Nukleinsäure bestimmt wurde,

  • keine Kontrollversuche durchgeführt wurden, um zu bestätigen, dass es sich bei der Struktur nicht um eine andere handelt als diejenige, die man angenommen hat,

  • wenn diese Struktur nicht von allen anderen Bestandteilen isoliert wurde,

  • z. B. die sogenannten HIV-, Masern- und Pocken-Viren-Bilder klar zeigen, wie die Bildunterschriften schon selbst aussagen, dass es sich um Zellen handelt, in denen sich Viren befinden sollen – es wurde also nichts isoliert!
Quelle [29]
Publikation Luc Montagnier - Quelle [30]

Entscheidendes muss generell zu den EM-Aufnahmen gesagt werden

Strukturen, welche in EM-Aufnahmen gezeigt und als Abbildung von Viren publiziert werden, wurden niemals biochemisch charakterisiert. Es wurde niemals aus solchen Partikeln eine Nukleinsäure entnommen und bestimmt. Diese Partikel werden nur als Viren ausgegeben und dabei die Information unterschlagen, dass die gleichen Partikel dieser Art jedes Mal auch dann entstehen, wenn „uninfizierte“ Zellkulturen auf die gleiche Art und Weise behandelt werden wie als „infiziert“ definierte Zellkulturen. Nicht-Virologen bezeichnen diese Partikel z. B. als Phagosomen, Endosomen, Exosomen, Transportvesikel und im Querschnitt als Villi etc. pp.

Sie werden zu vielen unterschiedlichen behaupteten Strukturen die gleiche Darstellung sehen.

EM-Aufnahmen zeigen immer nur Totes, chemisch Fixiertes. [31] Das Bild stellt Seifenmizellen aus Detergenzien, Fetten und Eiweißen dar, die durch Einfrieren konserviert und vielleicht erst durch diesen Einfriervorgang entstanden sind.

Beishttps://docplayer.org/4939490-Arbeiten-mit-membranproteinen-rupert-abele.htmlpiel [32]

Die einzige wichtige Botschaft nach außen: abgebildet werden lediglich „Artefakte“ – entscheidend dabei ist:

  1. dass diese Bilder nur aus Zellkulturen, also absterbendem Gewebe im Reagenzglas herrühren und definitiv nichts zeigen, was aus einem Menschen kommt,

  2. dass diese Strukturen nie biochemisch charakterisiert wurden (sic!),

  3. niemals aus diesen Strukturen Nukleinsäuren gewonnen wurden, die das Herzstück des Virus sein sollen (also niemals aus einer spezifischen Struktur, die als Virus ausgegeben wird, jemals die Nukleinsäure gewonnen wurde)

Eine bewegungslose Aufnahme aus der Elektronenmikroskopie zeigt nie den lebendigen biologischen Ablauf. Was man unter den EMs begutachtet, hat rein gar nichts damit zu tun, was im biologischen Organismus des Menschen abläuft. Jedes Ergebnis aus dem Labor kann absolut keine Rückschlüsse auf die Abläufe innerhalb eines lebenden Organismus geben.

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