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8 - Die Vorrangstellung Christi | Himmel und Erde vereinen

  • vor 11 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Wer ist Christus vor seiner Menschwerdung? Kolosser 1,16-17 und Johannes 1,1-3 geben die klare Antwort: Er ist der Schöpfer von allem. Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen. Wer schafft, ist Ursache – und damit Gott. Christus ist nicht Geschöpf, sondern der ewige Schöpfer selbst. Er und der Vater sind eins.


Um uns zu erlösen, hat Christus seiner vollen Gottheit die volle Menschheit hinzugefügt. So wurde er der Erlöser und Erstgeborene aller Schöpfung (Kolosser 1,12-15).


Grundlegende Gesetzmäßigkeiten helfen uns, das zu verstehen:


  • Eine Ursache kann keine Ursache haben, sonst wäre sie selbst Wirkung.

  • Ein Geschöpf kann unmöglich etwas erschaffen.


Deshalb ist jeder, der Christus als Geschöpf oder mit einem Anfang darstellt, gesetzlich im Unrecht.


Wir werden nur erlöst, wenn wir als Individuum mit Christus eins werden. Durch den Heiligen Geist wohnt er in uns. Die falsche Identität hatte eine falsche Tür und eine verkehrte Verbindung in uns geschaffen. Die neue Identität lautet: „Ich bin ein Kind Gottes.“ An dieser Tür entsteht die Einheit mit Gott – „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“


Zusammengefasst: Christus ist Gott – ohne Anfang, ohne Ende, nicht geboren, nicht geschaffen. Er ist der Erstgeborene vor allen anderen, weil er in sich Gott und Mensch vereint. In ihm sind wir tiefer verbunden als vor dem Sündenfall: nicht nur durch den Geist, sondern persönlich in einer Person – Jesus Christus.

Wie wird sein Leben zu meinem Leben?


Durch die Gnade haben wir die Wahl, aus ihm geboren zu werden. Das geschieht, wenn unser Verstand und Wille sich mit Gottes Willen vereinen und wir den rettenden Glauben ergreifen. Nur wenn Gott unseren Willen überzeugt, wollen wir dieses neue Leben auch wirklich leben. Das wird im achten Teil der Serie „Himmel und Erde vereinen“ vertieft.



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