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1 - Verfolgt, aber nicht verlassen | Himmel und Erde vereinen

Die Grundlage dieses Studiums sind der Philipper- und Kolosserbrief. Himmel und Erde vereinen sich durch Jesus Christus. Der Mensch, als Krönung der Schöpfung geschaffen, trennte sich durch einen Selbstbetrug von Gott, wodurch die Lebenskraft der Erde – die Liebe – schwand. Und da alles auf der Erde von ihm abhängig ist, ist letztendlich alles dem Tod geweiht. Gott zeugte durch Maria Jesus, der diese Trennung aufhob. Durch ihn ist die neue, unsterbliche Lebensquelle wieder verfügbar und der Mensch kann sich durch den Glauben mit Gott verbinden. 


Die Identität des Menschen ist im Unterbewusstsein. Der Selbstbetrug führt zur Trennung. Als Adam sich täuschte und glaubte, selbst Gott zu sein, trennte er sich von Gott, ebenso wurden alle seine Nachkommen getrennt von der Quelle des Lebens geboren. Doch da der Mensch vertrauen muss, bindet er sich an den jeweils anderen und lebt nun für sich selbst, aus Egoismus, was jedoch nicht möglich ist. Und deshalb ist das Leben des Menschen tot. Jesus befreit aus dieser Trennung, indem er uns das neue Leben im Geist anbietet.


Paulus’ Briefe an die Philipper und Kolosser zeigen Verfolgung und Leid und warum wir Freude daran finden sollen (Jakobus 1:2). Leid offenbart sowohl die Aktivität des Irrtums als auch seine Inexistenz, wenn er überwunden ist. Krankheit, Streit und andere Folgen sind Ausdruck des Selbstbetrugs. Die Kreuzigung und Überwindung zeigt sich darin, dass Unrecht zugelassen werden kann. Jesus litt und erduldete das Unrecht, um genau das zu offenbaren. Wenn wir wissen, dass uns nichts Persönliches angetan wird, sondern Gott, bleibt die Freude im Herrn allezeit (Philipper 4,4). Was das in der Tiefe heißt, darum geht es im ersten Teil der Serie “Himmel und Erde vereinen”. 



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