top of page

11 - In dem Land leben | Lehren des Glaubens von Josua

Durch die Veränderung der Identität im Herzen vertraut und glaubt man automatisch den Menschen statt Gott. Die falsche Identität “Ich bin Gott” macht uns das Leben schwer. Unsere Erlösung liegt darin, den Verstand so zu schulen, dass das Vertrauen auf Gott gerichtet wird, um sein Wort richtig zu verstehen und zu glauben. Es geht um einen bewussten Glauben gegen den Irrtum des Herzens.


In dieser Betrachtung geht es um das Ende des Aufteilens des Landes. Dabei ist das Land Kanaan ein Abbild für die neue Erde. Doch bevor wir unsere Heimat erreichen, müssen wir zu unserem inneren Ruheplatz kommen. Und der Kampf dorthin findet nicht außen, sondern innen statt. Der äußere Feind nutzt den inneren, damit wir uns selbst schaden.


Was bedeutet der Altar am Jordan in Josua 22:11-12? Es sah äußerlich nach Götzendienst aus – und damit ging es um Vorurteile. Unser größtes Problem sind Vorurteile. Sie haben ihren Ursprung in der Idee “Ich bin Gott”: Der Mensch verlässt sich auf sich selbst und bildet sich sein Urteil. Vorurteile entstehen unbewusst und kommen hervor, sobald sie gereizt werden. Dadurch ordnen wir Menschen unwillkürlich sofort bestimmten Kategorien zu.


Folgen der Vorurteile sind: Angst, Herabsetzung anderer, über andere klagen und sie anschuldigen. Wer klagt, hält sich für im Recht. Man fühlt sich verantwortlich für das Verhalten anderer, was nicht in unserer Hand liegt. Klagen und Anschuldigen sind immer falsch – der erste und einzige Ankläger ist Satan. Wir können auch uns selbst anklagen und Gewissensbisse bekommen. Vorurteile und Schuldgefühle führen mit der Zeit immer zu Krankheit.


Wir müssen Vorurteile und ihre Folgen erkennen, um ihre Ursache durch den Glauben zu beseitigen. Im Verstand erkennen wir den Betrug, im Willen wenden wir uns an Gott, um die Herkunft zu verstehen und das Vorurteil durch den Glauben zu kreuzigen. Wenn wir es aufgeben, füllt der Heilige Geist die Lücke und verbindet uns wieder mit Gott. Dieser Prozess muss Tag für Tag wachsen.


Verurteilung anderer macht uns nicht besser als die Ankläger. Wir sollten andere frei lassen und uns auch nicht selbst verurteilen oder anschuldigen. Und jeder, der uns verurteilt oder anklagt, tut nicht uns etwas an, sondern Gott. Jede Anklage, jedes Vorurteil, jedes schlechte Reden über einen Menschen bleibt Betrug. Darum geht es im elften Teil der Serie “Lehren des Glaubens von Josua”.



  • LinkedIn
  • Twitter
  • Instagram

© 2025 samueleckert.net
 

torch_profile.jpg
bottom of page