13 - Wählt heute! | Lehren des Glaubens von Josua
- elenabalzer19886
- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Josua versammelt das Volk in Sichem und erinnert an Abrahams Berufung sowie Gottes Erlösungswerk. Der Glaube wirkt im Geist, doch er braucht einen Maßstab, an dem er sich orientiert. Ist der Maßstab richtig, ist der Glaube richtig. Ist er falsch, so auch der Glaube.
Gott versprach Abraham einen Sohn. Sara war alt und menschlich sah es unmöglich aus. Aus Unglauben nahm Abraham die Dienerin zur Frau und zeugte Ismael. Auch Jakob vertraute nicht auf Gott, sondern auf seine Mutter. Der falsche Glaube verlässt sich auf das, was menschlich möglich ist. Der wahre Glaube auf das, was Gott möglich ist.
In Sichem wählt Josua den Herrn: “Ich und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen.” Das Volk hielt sein Versprechen nicht. Wir sehen, dass der Mensch nie unabhängig sein kann. Entweder dient er Gott oder unzuverlässigen, veränderbaren Quellen. Er denkt, er kann wählen. Doch es gibt Bereiche, wo ihm das nicht möglich ist. Was nun kann der Mensch wählen? Und gibt es eine neutrale Position? Nein! Aber der Mensch denkt es in seinem Irrtum. Wir schauen uns das näher an. Es gibt nur zwei Wege: den breiten und den schmalen Weg. Christus kam, um den schmalen Weg zu eröffnen und uns die Wahl des Neuen Lebens Jesu zu geben.
Da wir von Zeugung an im Herzen die falsche Identität haben, vertraut unser Herz automatisch der falschen Person und muss ihre Worte glauben. Unsere Erlösung liegt im Verstand, wo das Gewissen sich auf einen bewussten Maßstab gründen kann, um das Vertrauen auf Gott zu richten und sein Wort richtig zu verstehen, um es dann zu glauben. Wir müssen Gott im Bewusstsein vertrauen, um ihn schließlich auch im Unterbewusstsein zu erkennen. Die Tiefe dieser Themen behandelt der dreizehnte Teil der Serie „Lehren des Glaubens von Josua“.


