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7 - Von Hoffnung motiviert | Vom Schatten zum Licht

Der Mensch lebt in einem doppelten Gefängnis. Durch den Selbstbetrug in seinem Herzen nimmt er sich innerlich gefangen, glaubt aber gleichzeitig, er sei frei. Sein äußeres Gefängnis sind die widrigen Umstände, die nicht seinen Bedürfnissen entsprechen. Nachdem Adam und Eva sich selbst betrogen, musste Gott Maßnahmen ergreifen, indem er sie aus dem Paradies herausholte. Die idealen äußeren Bedingungen hätten sie daran gehindert, ihren inneren Zustand zu erkennen. Zuerst muss der Mensch aus dem inneren Gefängnis befreit werden. Erst danach können die widrigen Umstände ein Ende haben, die eine Folge des Selbstbetrugs sind. Wir betrachten, wie die innere Gefangenschaft erkannt wird. Denn im großen Kampf vom Schatten zum Licht ist die Selbsterkenntnis die wichtigste überhaupt. 


Grundsätzlich gibt es zwei Beweise: das Verhalten des Menschen und die Krankheit. Beide verurteilen nicht, sondern offenbaren den angeborenen Zustand des Herzens. Die Krankheit muss das zum Vorschein bringen, was der Mensch sonst niemals als Betrug erkennen würde. Jesus wurde von seinem Vater in dieses Leben gezeugt, damit er unter den schwierigsten Umständen den Irrtum aus seinem Geist entfernt, indem er ihm nie glaubte. Er musste als Mensch beweisen, dass er ein Mensch, ein Kind Gottes, ist. Am Kreuz tötete er den Irrtum und den ganzen Menschen und schaffte durch seine Auferstehung einen komplett neuen. Nur dieser neue Mensch kann in der Gegenwart Gottes und unter den besten Umständen existieren. Und das, was Christus außerhalb von uns getan hat, muss durch den Glauben auch in uns vollzogen werden (vgl. Epheser 4, 22-24). Wir brauchen eine Hoffnung, dass, egal, welcher Umstand uns begegnet, wir den Glauben an den völligen Sieg über die Lüge in unserem Herzen nie aufgeben. Der bewusste Glaube im Verstand, dass wir ein Kind Gottes sind, wird uns den Sieg bringen. Was das im Detail bedeutet, darum geht es im siebten Teil der Serie “Vom Schatten zum Licht”. 



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